Schnarchen und Schlafapnoe

Schlafbezogene Atemstörungen können bei Kindern und Jugendlichen am Tag zu reduziertem Konzentrationsvermögen, Lernstörungen, Hyperaktivität und damit verbundenen Schulproblemen führen, Tagesschläfrigkeit kommt bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen sehr viel seltener vor. Es schnarchen knapp 10% aller Säuglinge  und Kinder durchgehend. Die Problematik wird häufig von Erkrankungen wie Allergien und Asthma bronchiale begleitet. Schnarchen kann ein Indiz für das Auftreten von Schlafapnoen sein. Laut Schätzungen leidet jeder 5. kindliche Schnarcher unter nächtlichen Atemaussetzern.

Untersuchungen zeigen, dass rund 30 % der Bevölkerung der westlichen Welt regelmäßig von Ein- und Durchschlafproblemen betroffen sind. Diese Menschen leiden unter Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit und den damit verbundenen Konsequenzen wie zum Beispiel Konzentrationsschwierigkeiten oder Sekundenschlaf im Verkehr.

Wir verfügen über ein ambulantes Schlaflabor (Polygraphie) der neusten Generation, welches eine umfassende Abklärung und Therapieeinstellung bei Schlafstörungen, insbesondere des Schlafapnoe-Syndroms, ermöglicht.

Selbstverständlich werden auch andere Schlafstörungen, wie z.B. das Restless-Legs-Syndrom erkannt, so dass eine Überweisung an den Neurologen zur Therapieeinstellung erfolgen kann.

 

Eine Abklärung im Schlaflabor ist insbesondere angezeigt bei

 

1 ) krankhaftem Schnarchen (obstruktive Schlafapnoe)

Symptome können sein:

  • Schnarchen mit vom Partner(in) beobachteten Atempausen
  • Tagesmüdigkeit, Einschränkung der Tagesbefindlichkeit
  • Hypertonie bei gleichzeitigem Schnarchen
  • Nächtliche Herzbeschwerden und Rhythmusstörungen bei Schnarchern

2 ) krankheitsbedingten Schlafstörungen

z.B. bei:

  • Restless-Legs-Syndrom
  • Internistischen Erkrankungen
  • Nächtlichem Asthma, bronchialer und chronischer Bronchitis

3 ) habituelles (nicht krankhaftes) Schnarchen

  • Reines Schnarchen

Beim habituellen (nicht krankhaften) Schnarchen beraten wir Sie über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Hierbei ist im Vorfeld eine Schlafendoskopie (Somnoskopie) sinnvoll, aus deren Ergebnis sich folgende Therapieverfahren ergeben können.

  • Rückenvermeidungsweste
  • Zahnschienenanpassung
  • Nasenoperation (Septumplastik, Septorhinoplastik)
  • Gaumenoperation (Uvulopalatopharyngoplastik)
  • Zäpfchenverkleinerung (Uvuloplastik)
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    Dr. med. Jörn Finnern
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